Staatlich geprüfter Atem-, Sprech- und Stimmlehrer nach Schlaffhorst-Andersen

Schlaffhorst und Andersen lebten Ende des 19.Jh. bis Mitte des 20.Jh. und waren ursprünglich Musikerinnen. Ihre Erkenntnisse über Körper, Atmung, Stimme und Sprechen führten bei ihren Schülern zu weitreichenden Erfolgen und positiven Veränderungen über das Musikalische hinaus. Sie gründeten eine Schule, die zum heutigen Beruf des staatlich geprüften Atem-, Sprech- und Stimmlehrers führt.

Ein Teil ihrer Erkenntnisse besagt, dass durch rhythmisches Schwingen Blockaden gelöst und eine Wohlspannung aufgebaut wird, die den Körper regenerieren lässt, z. B. wird das Sprechen präziser, der Gesang schöner und ausdauernder und das Körpergefühl zentrierter. Auch durch die weiteren Elemente der Therapieform wie spezielle Atemtechniken, das Tönen von Lauten, kreisende und rhythmische Bewegungen können Symptome und Einschränkungen, die die Atem-, Stimm- und Sprechorgane beeinträchtigen, gebessert oder geheilt werden.

Ein großer Teil meiner Arbeit in der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie ist die Arbeit mit Kindern aller Altersstufen. Über die Jahre haben sich in das Schlaffhorst-Andersen-System viele verschiedene Therapieformen oder Elemente daraus integriert, die die Schlaffhorst-Andersen-Methode bereichernd ergänzen und lebendig halten.

In meiner Arbeit mit Kindern (und deren Eltern) wende ich Übungen zur Wahrnehmungsförderung und zur Strukturierung des eigenen Körpers an, um sich auf eine Kommunikation mit anderen konzentrieren zu können. So werden sprachliche Strukturen aufgebaut. Folgende Therapiemethoden kommen zum Einsatz: Schlaffhorst-Andersen, Zollinger, Padovan, Kittel und viele weitere Therapieansätze zum Aufbau von Sprache allgemein.
In der Arbeit mit Erwachsenen arbeite ich mit Stimmpatienten, Schlaganfallpatienten und anderen Patienten, deren Stimme, Sprache oder Sprechen beeinträchtigt ist, z. B. heisere Lehrer und Projektleiter, Menschen, die detaillierter an ihrer Sprache arbeiten möchten um ihr zu schnelles oder verwaschenes Sprechen besser verständlich zu gestalten oder Menschen mit Schluckproblemen.